Bolivien Capinota

 

bolivia2 Projekt:

wo:

wann:

Gesamtkosten :

Finanzierung:

Verantwortlich
für  Etica|Mundi:

Empfängerinnen:

Projekt:

Handwerkskurse

Capinota, Distrikt Cochabamba

2007 /2009

23.790 €

Autonome Provinz Bozen 70%, Eigenleistung 30%

Katia de Gennaro

Frauen aus Capinota

Projektbeschreibung 

Das Projekt trägt den Namen “Mit den Händen und mit dem Herzen – wir wollen den Frauen ihre Würde zurückgeben“ Trägerin ist die Gemeinschaft der „Suore Sacramentine“ aus Bergamo, die seit kurzem in Capinota, Bezirk Cochabamba, Bolivien eine Niederlassung gegründet hat. Es liegt den Schwestern viel daran dazu beizutragen, die Rolle der Frauen in den ländlichen Gemeinden zu stärken, deren Selbstwertgefühl zu heben und ihren  Unternehmensgeist zu stärken. Das Ziel des Bemühens ist es, dadurch die Lebensbedingungen der Frauen deutlich zu verbessern.
bolivia-2-großDen Frauen werden gewisse Fähigkeiten beigebracht, die sowohl für die Hauswirtschaft wertvoll und wichtig sind, als auch einen eventuellen, zukünftigen wirtschaftlichen Vorteil bringen können.
Konkret werden Handwerkskurse organisiert, dort haben die Frauen die Möglichkeit eines sozialen Kontaktes, sie können Erfahrungen austauschen und eine gegenseitige  Solidarität entwickeln.
Die Handwerkskurse werden mit theoretischen und praktischen Übungen ergänzt, die im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung anzusiedeln sind; Dazu gehören  praktische Kurse für Hauswirtschaft und Allgemeinbildung mit besonderem Augenmerk auf die körperliche, geistige und  emotionale Gesundheit bezogen auf die Familie, die Gesellschaft und das Sprituelle.Das Projekt verfolgt auch ein wirtschaftliches Ziel; die während der Kurse hergestellten Dinge können von den Teilnehmerinnen verkauft werden.Schwester Maria Elza de Mirando wird das Projekt in Capinota koordinieren. Die aus Minas Gerais (Brasilien) stammende junge Frau hat ein abgeschlossenen Pädagogik Studium und eine langjährige Erfahrung mit Kindern aus den brasilianischen Favelas. Das Kloster in ihrer früheren Station Belo Horizonte befand sich direkt neben der Favela Cabana do Pai Tomás, eine der ärmsten und kriminellsten der Stadt. Sie leitete dort den Kindergarten und setzte sich stark dafür ein, die  pädagogischen  Methoden an die sozialen, emotionalen und psychologischen Bedürfnisse der Kinder anzupassen.